⚠️ Medizinischer Hinweis Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche, pharmazeutische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an qualifizierte Fachpersonen.

IBS Diagnose: Welche Tests und Untersuchungen sind notwendig?

Die Diagnose des Reizdarmsyndroms (IBS) ist oft ein langwieriger Prozess, da es keine spezifischen Biomarker gibt. Ärzte müssen andere Erkrankungen ausschließen, bevor die Diagnose gestellt werden kann.

Anamnese und körperliche Untersuchung

Der erste Schritt ist ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt. Dabei werden Symptome, deren Dauer und mögliche Auslöser besprochen. Eine körperliche Untersuchung des Bauches folgt.

Laboruntersuchungen

  • Blutbild – zum Ausschluss von Entzündungen und Blutarmut
  • Schilddrüsenwerte – da Schilddrüsenerkrankungen ähnliche Symptome verursachen können
  • Zöliakie-Antikörper – zum Ausschluss einer Glutenunverträglichkeit
  • Stuhluntersuchung – auf Erreger, Calprotectin und okkultes Blut

Bildgebende Verfahren

In manchen Fällen werden Ultraschall oder Darmspiegelung (Koloskopie) eingesetzt, um entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa auszuschließen.

Rom-IV-Kriterien

Die Diagnose IBS wird anhand der sogenannten Rom-IV-Kriterien gestellt: wiederkehrende Bauchschmerzen an mindestens einem Tag pro Woche in den letzten drei Monaten.

Diese Information ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Beschwerden wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.